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Mozart in Anthering

Auf den Spuren der Harmonie: Was Mozart und das Moor verbindet

Denkt man an Wolfgang Amadeus Mozart, hat man meist prunkvolle Ballsäle, klassische Musik, weiße Perücken oder das Klappern von Kutschen auf dem Salzburger Kopfsteinpflaster im Kopf. Doch abseits des höfischen Trubels gab es für Mozart eine Kraftquelle: Die Natur. Diese werden wir auf diesem Ausflug in das Naturdorf Anthering, eines der acht Salzburger Stadtdörfer, ganz neu entdecken. Denn wer durch diese Region reist merkt schnell, dass Kultur, Gesundheit und Natur bereits seit Jahrhunderten Hand in Hand gehen.

Mozarts „grüne Auszeiten“

Obwohl Mozart ein Stadtmensch war, der das gesellschaftliche Leben liebte, brauchte er für seine Kreativität den Rückzug in die Natur. Während der Sommermonate „floh“ er gerne aus den engen Gassen der Stadt ins Grüne. Er mietete sich gerne in ländlichen Vororten Wiens ein, um in Gartenhäusern zu komponieren. Dort, wo ihn die Symmetrien der Pflanzen, das Vogelgezwitscher und die Ruhe zu wohlklingenden Melodien inspirierten. Die Klänge der Natur spiegeln sich in auch in seiner Musik wider.

Mozart und der zahme Star

Das Musikgenie war immer schon ein großer Tierfreund: Neben einen Hund, einen Kanarienvogel und ein Pferd gesellte sich am 17. Mai 1784 ein neues Haustier. In Mozart´s Kassabuch steht folgender Eintrag: „Vogel Stahr, 34 Kr.“. Direkt darunter notierte Mozart die vom Star gepfiffene Melodie in Notenschrift und schrieb daneben: „Das war schön!“.

Er war so begeistert von diesem Tier – einer echten Muse – weshalb er ihm anlässlich seines Todes im Jahr 1787 sogar ein Gedicht widmete, das er eigenhändig in seinem Journal verewigte.

Erstmals veröffentlicht wurde das Gedicht im Jahr 1828 in Leipzig in der „Biographie W.A. Mozart´s“ von Georg Nikolaus von Nissen.

Warum es wirklich traurig wirkt? Weil Mozart darin seine ganz persönliche Trauerarbeit leistet (kurz zuvor starb sein Vater Leopold) und gleichzeitig die Tragik des plötzlichen Todes verarbeitet.

Hier ruht ein lieber Narr,
Ein Vogel Staar.
Noch in den besten Jahren
Mußt er erfahren
Des Todes bittern Schmerz.
Mir blut’t das Herz,
Wenn ich daran gedenke.
O Leser! schenke
Auch du ein Thränchen ihm.
Er war nicht schlimm;
Nur war er etwas munter,
Doch auch mitunter
Ein lieber loser Schalk,
Und drum kein Dalk.
Ich wett’, er ist schon oben,
Um mich zu loben
Für diesen Freundschaftsdienst
Ohne Gewinnst.
Denn wie er unvermuthet
Sich hat verblutet,
Dacht er nicht an den Mann,
Der so schön reimen kann.

Die Antheringer Au: Ein lebendiges Konzert aus Blätterrauschen

Die Kraft der Natur, die Ruhe, die Kraft der Wälder kann man im Naturdorf Anthering, einem der acht Salzburger Stadtdörfer, hautnah nachempfinden. Wer durch die Antheringer Au spaziert, betritt ein naturbelassenes Schutzgebiet, eine der letzten unberührten Auwald-Landschaften der Region.

Hier erlebt man ein Konzert aus Blätterrauschen und dem Gezwitscher unzähliger Wildvögel, die in den geschützten Flussauen an der Salzach ihre Heimat haben – darunter bestimmt auch der ein oder andere Star. Die atemberaubende Kulisse von unberührter Natur bietet auch heute noch genau jene inspirierende Reizarmut und natürliche Harmonie, die schon Mozart suchte, um den Kopf freizubekommen.

Das Salzburger Heilmoor: Urkraft aus dem Boden

In genau dieser idyllischen Umgebung ist auch das Familienunternehmen SonnenMoor verwurzelt. Während der dichte Auwald die Sinne belebt, birgt auch der Boden dort einen Schatz: das Heilmoor. Was im ersten Moment unscheinbar aussieht, ist die reine Essenz der Natur: Über Jahrtausende hinweg reiften hier Heilkräuter, Pflanzen und Mineralien heran und wurden perfekt konserviert.

Seit den 1970er Jahren machte es sich SonnenMoor zur Aufgabe, traditionelles Wissen zu nutzen und das wertvolle Moor ganz sanft und ohne chemische Zusätze aufzubereiten. Während Mozarts Musik Geist und Seele durch harmonische Schwingungen ordnet, tut das Heilmoor dasselbe auf körperlicher Ebene: Als Trinkmoor oder auch in anderer Form stärkt es den Organismus und bringt den Körper in sein natürliches Gleichgewicht.

Unsere Tipps für eine kleine Auszeit

  • Spazieren Sie vormittags durch das Naturparadies Antheringer Au,
  • tanken Sie bei SonnenMoor Kraft für die Gesundheit
  • und lassen Sie den Tag bei einem Mozart-Konzert in der Salzburger Altstadt ausklingen.

Und spüren Sie genau hin: Fühlen Sie die harmonische Energie, die diese Region so einzigartig macht?

Weitere Anekdoten zu Wolfgang Amadeus Mozart gibt es auch in den anderen sieben Salzburger Stadtdörfern Elixhausen, Elsbethen, Eugendorf, Grödig, Großgmain, Hallwang und Wals-Siezenheim.

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